Nachsorge im Wochenbett

Schwangerennachsorge im Wochenbett-
Hebammen-Betreuung gesetzlich garantiert

Als Wochenbett werden die ersten 6-8 Wochen nach der Entbindung bezeichnet.

In diesem Zeitraum erfolgt die Rückbildung eines Großteils der körperlichen Veränderungen durch die Schwangerschaft und die Geburt. In dieser Zeit erholen Sie sich von den enormen seelischen und körperlichen Anstrengungen. Außerdem ist dies die Zeit, in der Sie Ihr Kind in liebevoller Zuwendung und gegenseitiger Gewöhnung in ihr Herz schließen.

Insbesondere im Frühwochenbett (1.-10. Tag nach der Geburt) ist besondere Ruhe und Pflege angesagt. Sie sollten sich in dieser frühen Phase nach der Entbindung ausschließlich auf ihr Neugeborenes und sich selbst konzentrieren. Der erste Besuch von Freunden und Verwandten, welche den neuen Erdenbürger bestaunen wollen sollte in dieser Phase zumindest nicht zu ausgiebig im Vordergrund stehen. Die Geburt sei sie noch so schön und einmalig ist auch ein anstrengender Vorgang für Mutter und Kind. Deshalb sollte jetzt auf eine intensive Ruhephase besonders geachtet werden.

Auch heißt es jetzt für die Mutter, die wichtigsten Handgriffe im Umgang und der Versorgung mit ihrem Säugling zu erlernen. Hier bieten die freiberuflichen Hebammen eine wertvolle Unterstützung.

Sie haben einen gesetzlich garantierten Anspruch auf die Betreuung durch eine Hebamme!

Ich kümmere mich bei den regelmäßigen Hausbesuchen um Ihre Gesundheit und die Ihres Kindes, kontrolliere die Rückbildung der Gebärmutter bei der Wöchnerin sowie die Wundheilung einer eventuellen Dammverletzung (Dammschnitt oder –riss) und den Wochenfluss. Auch die Blutentnahme bei Verdacht auf Neugeborenengelbsucht gehört zu meinem medizinischen Beratungs- und Betreuungsspektrum.

Darüber hinaus bin ich Ihr persönlicher Ratgeber in allen Fragestellungen rund um die neue familiäre Situation, den Säugling oder Ihre neue Elternrolle.

Dabei begleite ich die ersten Entwicklungen und „überwache“ auch die Vorgänge zwischen Ihnen und Ihrem Kind. So kann ich sicherstellen, dass alle neuen und noch ungewohnten Abläufe gut funktionieren und bei Bedarf Hilfestellungen geben oder beratend zur Seite stehen.

Bei manchen Frauen tritt aufgrund der Hormonumstellung nach der Geburt der sogenannte Baby-Blues auf. In der Regel dauert er nur ein paar Tage und ist mit erhöhter Empfindsamkeit und starken Stimmungsschwankungen verbunden. Unmedizinisch ausgedrückt ist die Ursache dafür eine hormonelle Achterbahnfahrt, da der Körper sich nach der Geburt im Rekordtempo umstellen muss. Hier finden eine Vielzahl von komplexen hormonellen Ab- und Aufbauvorgängen gleichzeitig statt, die zu den o.g. Symptomen führen. Dies ist auch für den Partner, für den die ganze Situation ja auch neu ist, nicht immer einfach zu verstehen.

Sprechen Sie mich auch in diesen Fällen an. Ich stehe Ihnen auch hier mit Rat und Tat zur Seite.


Behandlungsvertrag nach § 630a BGB und
allgemeine Vertragsbedingungen (AVB) für die Inanspruchnahme von Hebammenhilfe

Mit der Verankerung des Patientenrechtegesetzes im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) sind alle freiberuflich tätigen Hebammen seit dem 01.01.2013 vom Gesetzgeber verpflichtet, für alle Hebammenleistungen einen Behandlungsvertrag gem, § 630a BGB mit den Frauen abzuschließen. Daher können Sie erst nach Unterzeichnung eines Behandlungsvertrages Hebammenleistungen in Anspruch nehmen. Es handelt sich ausdrücklich nicht um einen Privatleistungsvertrag, da die allermeisten Leistungen von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen werden. Wo dies nicht der Fall ist, weise ich vorher ausdrücklich darauf hin.

Bei Privatversicherten und Selbstzahlern ist dies natürlich nicht der Fall. Dort hängt die Kostenübernahme sehr individuell vom abgeschlossenen Leistungstarif der Versicherung ab. Bitte informieren Sie sich deshalb im Vorfeld, welche Leistungen der privaten Krankenversicherung von Ihrem Tarif abgedeckt werden.

Der Behandlungsvertrag regelt alle Rechte und Pflichten zwischen der Hebamme und der Leistungsempfängerin. Dem Behandlungsvertrag liegen meine allgemeinen Vertragsbedingungen für die Inanspruchnahme von Hebammenleistugen (AVB) zu Grunde.

Nachfolgend finden Sie die Vertragsmuster für den Behandlungsvertrag gem. § 630a BGB für gesetzlich Krankenversicherte, für Selbstzahler und Privatversicherte sowie den Wortlaut der allgemeinen Vertragsbedingungen. Gerne bespreche ich den Behandlungsvertrag mit Ihnen im Rahmen des Vorgespräches oder beantworte Ihre Fragen dazu.

► Vertragsmuster Behandlungsvertrag nach § 630a HGB - gesetzlich Versicherte

► Vertragsmuster Behandlungsvertrag nach § 630a HGB - privat Versicherte

Allgemeine Vertragsbedingungen (AVB) für die Hebammenhilfe


Vereinbarung zusätzlicher privater Wahlleistungen

Darüber hinaus haben Sie die Möglichkeit zusätzliche private Wahlleistungen mit mir zu vereinbaren.

Im Rahmen der Hebammengebührenverordnung (HebGebO) erfolgt eine Vergütung der Leistungen der Hebamme zur Nachsorge und sonstigen Hilfeleistungen in der Schwangerschaft im Regelfall über feste Pauschalen. Überschreitet die Behandlungsdauer und -Intensität bestimmte Richtwerte, so sind diese Pauschalen für die Hebamme nicht mehr kostendeckend. Dieses Vergütungssystem trägt mit dazu bei, dass immer mehr Hebammen dazu gezwungen sind, Ihren Beruf aufzugeben, da sie Ihren Lebensunterhalt trotz eines hohen persönlichen Engagements damit nicht mehr sicherstellen können.

Deshalb sind viele Hebammen dazu übergegangen, Behandlungen mit einer überdurchschnittlichen Intensität und Zeitdauer als zusätzliche private Leistungen in Rechnung zu stellen.

Dabei ist die Inanspruchnahme seitens der Leistungsempfängerin in jedem Fall freiwillig!

Im Rahmen des Vorgespräches kläre ich Sie darüber ebenfalls auf und schließe mit Ihnen auf Ihren Wunsch eine zusätzliche private Wahlleistungsvereinbarung ab.

 


 

Low-Level-Lasertherapie (LLLT)

Die  Low-Level-Lasertherapie (LLLT) auch Softlasertherapie bzw. Kaltlichtlaser-Therapie genannt, ist ein Verfahren der komplementären Medizin und wird mithilfe eines Lasers, der eine niedrige Leistungsdichte aufweist, ausgeführt.

Die Therapie gehört zum Teilgebiet der Lichttherapie. Aufgrund seiner niedrigen Leistung entwickelt der Laser keine thermische Wirkung auf der Haut und ist somit, sofern er nach der medizinischen Geräteverordnung zugelassen ist, nebenwirkungsfrei und schmerzlos. Der Softlasertherapie wird ein stimulierender Einfluss auf das Gewebe und die Zellen zugeschrieben. Deshalb wird das Lasergerät auch als Biostimulationslaser bezeichnet.


LASER steht dabei für Light Amplification by Stimulated Emission of Radiation. Laserlicht zeichnet sich durch seine spezifische Wellenlänge aus. Die Wellen strahlen monochro-matisch (eine einzige Wellenlänge, rot) und kohärent (keine Phasendifferenz) und haben eine geringe Divergenz (laufen parallel im Gegensatz zum Tageslicht).

Im Laserlicht findet man sehr energiereiche Strahlung, die unterschiedlich genutzt werden kann.
Die Energie, die ein Lasergerät abgibt, wird in Watt, bzw. Milliwatt angegeben (Ausgangs-leistung). Der heilsame Effekt entsteht durch die abgestrahlte Wärme. Diese Eigenschaft wurde als besonders vorteilhaft im Einsatz bei der Wundheilung entdeckt.

 

 Abb.: Wellenlänge des Lichts und Eindringtiefe in die menschlichen Hautschichten

Therapienutzen

Die Lasertherapie ist eine Regulationstherapie. Durch den Einsatz des Lasers, also die Bestrahlung, wird Energie an den Ort der Bestrahlung gebracht und dort in biochemischeEnergie umgesetzt. Durch diese Energieeinbringung wird der Zellstoffwechsel von gestörtenoder geschädigten Zellen wieder angeregt und stabilisiert.

Die Therapeutischen Wirkungsweisen des Lasers sind:

► schmerzstillend – analgetischer Effekt

► entzündungshemmend – antiphlogistische Effekt

► abschwellend –antiödematöser Effekt

► stimuliert den Gewebestoffwechsel– biostimulatorischer Effekt

Die Low-Level-Lasertherapie fördert und beschleunigt folglich den Heilungsprozess!

 

Abb.: positive Effekte der Low Level Laser Therapie 

Mit hochenergetischem, sanftem Laserlicht werden die Mitochondrien (Mitochondrien sind die "Energiekraftwerke" der Zelle) zu einer verstärkten ATP-Produktion angeregt.
ATP = Adenosin-Tri-Phosphat ist eine chemische Verbindung, die sehr viele Prozesse innerhalb und außerhalb der Zelle als Energielieferant versorgt.
Eine verbesserte ATP-Synthese durch das Laserlicht unterstützt den Organismus dabei, den Zellstoffwechsel wieder zu normalisieren und somit gegen Schmerzen, Entzündungen und Wundheilungsstörungen vorzugehen.

Welche Vorteile bringt die Low-Level-Laser Therapie?

► Durch die schnelle Abheilung bei Low-Level-Laser Therapie wird eine Steigerung der Lebensqualität
     bei den Patienten erreicht.

►  Die Low-Level-Laser Therapie ist eine nebenwirkungsfreie Therapieform, welche von den Patienten
     gut vertragen wird und die Patienten nicht belastet.

►  Durch den konsequenten Einsatz der Low-Level-Laser Therapie kann Verbandstoff und Arbeitszeit
      reduziert werden.

►  Die Low-Level-Laser Therapie reduziert die Schmerzen bei akuten Schmerzzuständen meist schon
     nach der ersten Behandlung erheblich.

► Schwellungen und Ödeme werden durch den Einsatz der Low-Level-Laser Therapie vermindert.

Das Risiko einer Wundinfektion wird durch den Einsatz der Low-Level-Laser Therapie deutlich
    reduziert.

Welche Vorteile bringt die Low-Level-Laser Akupunktur?

► Während bei der Akupunktur mit der Nadel eine Mikrowunde gesetzt wird, die der Gesetzmäßigkeit 
    der Wundheilung unterliegt, schafft die Low-Level-Laser Akupunktur keinen Gewebsdefekt sondern
    wirkt über induziertes Licht. Dieses wird über Reizleiter im Körper weiter geleitet. Durch diesen Reiz
    werden die biologischen Zellvorgänge gemäß deren Programmierung abgerufen.

► Durch den Effekt der Wundheilung, welcher bei der Nadelakupunktur in der Regel 5-7 Tage dauert,
    wird daher die Akupunktur mit der Nadel meist nur einmal pro Woche durchgeführt. Bei Einsatz der
    Low-Level-Laser Akupunktur kann die Zeit zwischen zwei Sitzungen erheblich verkürzt werden. Dies
    ist speziell bei der Behandlung von akuten Indikationen sehr vorteilhaft.

► Die Schmerzfreiheit bei der Low-Level-Laser Akupunktur ist ein weiterer Vorteil, speziell bei der
    Akupunktur von Kindern und Patienten mit einer Angst vor Nadeln. Zahlreiche wissenschaftliche
    Studien beweisen die Wirksamkeit der Low-Level-Laser Akupunktur, wobei die Wirksamkeit der
    Nadelakupunktur geringfügig besser ist.

Die Low-Level-Laser Akupunktur darf auch von medizinischem Personal ohne spezielle Akkupunkurausbildung angewendet werden.

Anwendungsgebiete in der Geburtshilfe

► Behandlung von Episiotomie- oder Dammriss-Nähten u.a. zur Entstörung von Narben

Kaiserschnitt-Wunden

► Wunde Brustwarzen beim Stillen

► Beginnende Schwellungen, Knotenbildung beim Milcheinschuss

► Punktbestrahlung (wie Akupunktur) bei Milchbildungsstörungen

Anwendungsgebiete beim Säugling

Nabelheilungsstörung

► Windeldermatitis

► Blähungen

Meine Qualifikation

Nachdem ich mich umfassend mit dem Thema beschäftigt habe und mich von dem Nutzen der Low-Level-Laser-Therapie (LLLT) überzeugen konnte, habe ich in 2018 eine Ausbildung zur Laserschutzbeauftragten absolviert und diese nach einer abschließenden Prüfung erfolgreich abgeschlossen.

Kosten der Low-Level-Laser-Therapie (LLLT)

Die Kosten der Low-Level-Laser-Therapie (LLLT) liegen bei 15,00 Euro je Behandlungseinheit und können bei besonders aufwändigen und umfangreichen Behandlungen bis zu 25,00 Euro betragen. Diese Kosten sind privat zu tragen und werden nicht von der gesetzlichen Kranken-versicherung übernommen.

Bitte sprechen Sie mich bei Bedarf auf die Low-Level-Laser-Therapie an.
Gerne gebe ich Ihnen dazu weitere Informationen und berate Sie individuell!

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Hebamme Andrea Wagner | hebamme-neuss@tele2.de / Tel. 0173/2711292